Iberia

Nun sind wir nach langem Rückflug wieder in Berlin und trotz wenig Schlaf in den letzten Nächten bin ich nun wach, wo ich doch süß träumen sollte.

Als kleiner Hinweis für alle, die es interessiert: Wenn ihr mal fliegt, vermeidet die Fluglinie Iberia. Die sind wirklich unter aller Kanone, schlechtes Essen, schlechter und vor allem unfreundlicher Service, superwenig Beinfreiheit, Bildschirme alle (gefühlte) 100 Meter. Auf dem Rückflug kam belastend daz, dass wir auch noch in der letzten Reihe mittig gesessen haben, was bedeute: direkt neben den Klos. 50 Zentimeter von Oliver entfernt die Tür und so kamen wir die ganze Nacht zu dem Vergnügen, Klospülung und Licht zu haben. Praktisch war, dass Oliver die Tür zumachen konnte, wenn jemand vergaß, dies nach verlassen des Aborts zu tun…

Wir beim Hinflug schon, kamen wir nicht in den Genuss, eine Essensauswahl zu haben, da nur noch das Pastagericht übrig war, und die Leute in den Reihen vor uns wussten, was sie taten. Nachdem sich Oliver beschwerte, dass dies ja wohl nicht sein könnte, hat er mit Glück noch eine Portion von der “Fleisch-Mahlzeit” bekommen, die ein anderer Fluggast nicht haben wollte.

Die Nudeln waren eher ein Klumpen, der sich mit Messer und Gabel teilen ließ und fast ungenießbar war. Die Salatbeilage war mit Krabben gespickt, für mich also auch inakzeptabel und als ich beim Bissen in den Nudelklumpen feststellte, dass sich auch hier einige dieser Meerestiere versteckt hatten (unabsichtlich, da diese eigentlich mit Huhn und Schinken gespickt waren), ist mir der Appetit vollends entgangen.

Auf dem Weiterflug von Madrid nach Berlin, mit einer Flugzeit von immerhin fast drei Stunden, musste man sich das Essen und Trinken dann auch noch extra kaufen, echt unverschämt. Na ja, aber man lernt daraus und wird in Zukunft vermeiden, mit dieser Airline zu fliegen.

Wie nett waren dagegen die Inlandsflüge mit Aerolineas Argentinas. Superfreundlicher Service, auch bei kleinen Strecken ein Snack und selbstverständlich Getränke, mehr Beinfreiheit auch in den kleineren Fliegern.

Hatte ich erwähnt, dass mein Gepäck nicht angekommen ist? Na ja, was solls, man muss es positiv sehen, so musste ich heute noch keine Wäsche waschen und vor allem muss ich den schweren Rucksack nicht die drei Stockwerke hochschleppen.

3 comments

  1. Olivero Mrz 13

    neben einigen anderen iberiapositiven Dingen ist auch das nette staccatoartige “mas té - mas café - mas té” zu erwähnen , das für eine kurze Zeit durch die Gänge schnarrte, während einem die Hauptspeise noch auf der Gabel weilte und der Gaumen überzeugt werde musste, diese doch vernünftigerweise aufzunehmen. Als dies dann geschah, war das Schnarrren auch schon fast wieder für Stunden verstummt…

  2. Olivero Mrz 13

    warum steht oben “no comments”?
    O.

  3. mariann Mrz 13

    Weil ich die erst genehmigen muss :)

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